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Mein Name ist Katja Großstück-Machel, ich bin 37 Jahre alt, im Zeichen Zwillinge mit einer ausgeprägten Skorpion-Mondin geboren. Mit meiner Familie, mit Hund und Katz' lebe ich im beschaulichen Dörfchen Günserode in Thüringen, direkt am Waldrand.

 

Ich bin ausgebildete Goldschmiedin und zugelassene Heilpraktikerin. Auch wenn sich das zunächst widersprüchlich anhören mag, gibt es doch eine Gemeinsamkeit, die Alchemie. Darüberhinaus ist Heilkunst für mich noch immer ein heiliges Handwerk.

 

Ich rede lieber mit den Menschen, die sich mir anvertrauen und berühre sie, um die Signale ihrer Leiden erspüren zu können, als mich auf fragwürdige Diagnosegeräte zu verlassen, wie sie in meiner Zunft leider immer populärer werden.  Auch stehe ich nicht auf Kriegsfuß mit der Allgemeinmedizin. Mein Ziel ist eine optimale Kombination zum Wohl des Patienten, das setzt natürlich voraus, dass ich es einschätzen kann, wann ein Patient zum Arzt gehört und mit welchen Methoden ich ihm helfen kann. 

 

Nachdem ich in die Ferne zog, führten mich Umwege oder besser Vorsehung zurück in mein Heimatdorf, in mein Nebelhexental, wo ich nun in meiner kleinen aber feinen Naturheilpraxis tätig bin und mit KräuterRausch meiner Berufung folge. Mein Wissen über Heilpflanzen, Naturheilkunde und Magie gebe ich auf Wanderungen in meiner Heimat, auf Workshops und Vorträgen sehr gern an Interessierte weiter.  

 

Wie die Kräutermagie zu mir kam:


In meiner Kindheit war der vertraute Wald hinterm Haus unser Spielplatz, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Ich fühlte mich immer aufgehoben unter einem grünen Blätterdach. Mit kindlicher Intuition und Neugier entdeckte ich den Zauber der Natur und lernte, dass alles um mich herum beseelt ist.

 

Als ich dann auch bald einsah, dass ich eine eher schlechte Prinzessin abgab, wollte ich lieber Hexe werden. Natürlich gab es die nur in Märchen und so verlor sich dieser Wunsch für eine Weile. 

 

Begonnen hat für mich die Kräuterliebe eigentlich mit meiner Urgroßmutter mütterlicherseits. Wobei ich von der väterlichen Linie starke slawische Wurzeln erbte.

  

 

Meine Oma Anna war Schneiderin und eine weise und abergläubische Frau, die ganz selbstverständlich Volksmagie praktizierte. Diese reichte von der Anwendung von Heilpflanzen, über das Verbüßen von Warzen bis zum Schutz vor unliebsamen Energien. Doch wurde daraus nie ein großer Hehl gemacht, Dinge mussten getan werden, weil es die Situation erforderte, einfach und schnörkellos. Mit den Jahren habe ich gelernt, dass gerade diese Einfachheit einen mächtigen Zauber birgt, alles Aufgesetzte und Übertriebene ist stets ein Tarnmantel für Unzulänglichkeiten.

Meine Mutter bewahrte Oma Annas Erbe und lehrte mich die wichtigsten Kräuter und dass die Rezepte von Maria Treben hilfreicher sein konnten als chemische Medikamente. Mit ihr sammelte ich seit meiner Kindheit Kräuter und begleitete sie in den Garten. Heute ist sie meine wichtigste astrologische Beraterin.  

Ich würde mich selbst nicht als sehr 'esoterisch' im üblichen Sinn beschreiben. Dafür bin ich einfach zu gut geerdet. Mir war es wichtig, zunächst eine grundsolide Basis für mein Schaffen zu erreichen. Die Kenntnis über medizinische Grundlagen und chemisches Zusammenwirken, über Inhaltsstoffe und Analysen, wissenschaftliche Beweise zu Wirkung und Ursache bestärken dennoch mein Vertrauen in die großen Lebensgesetze und die kosmischen Urkräfte. Denn nur weil wir einige Dinge nicht sehen können, heißt es nicht, dass diese nicht existieren.